Wien: Waldrapp-Küken

Posted by Jola
Waldrapp-Küken, wenige Tage alt, 30. April 2011

Waldrapp-Küken, wenige Tage alt, 30. April 2011

Updated 11.05.2011 (Video Fütterung, Namen)! Im Mai 2011 werden im Tiergarten Waldrapp-Küken im Rahmen eines Wiederansiedlungsprojektes mit der Hand aufgezogen. Man kann die Aufzucht der Küken vor Ort mitverfolgen …

11.05.2011: Die Kleinen wachsen und gedeihen prächtig. Es wurden nun die Namen der einzelnen Küken bekannt gegeben:

In Nest 1:

  • Salem (Rosegg: 20.04.2011)
  • Emma (Rosegg: 22.04.2011)
  • Balthasar (Rosegg:21.04.2011)
  • Senta (Rosegg:23.04.2011)

In Nest 2:

  • Casimir (Rosegg: 23.04.2011)
  • Emil (Rosegg: 25.04.2011)
  • Tara (Grünau:27.04.2011)
  • Pollux (Grünau:26.04.2011)

In Nest 3:

  • Isis (Rosegg: 20.04.2011)
  • Area (Rosegg: 23.04.2011)
  • Greta (Rosegg: 24.04.2011)
  • Amadeus (Grünau:25.04.2011)

In Nest 4:

  • Archimedes (Rosegg: 22.04.2011)
  • Luzie (Grünau: 23.04.2011)
  • Merlin (Rosegg: 25.04.2011)
  • Soraya (Grünau:24.04.2011)
Waldrapp-Küken in der Aufzucht-Station, 4. Mai 2011

Man sieht sie regelrecht wachsen! Waldrapp-Küken in der Aufzucht-Station, 4. Mai 2011

Waldrapp-Küken, 4. Mai 2011

Waldrapp-Küken, 4. Mai 2011

01.05.2011: Die Waldrapp-Aufzuchtstation ist im Gebäude links neben der Verwaltung untergebracht:

Das Info-Zelt, dahinter sind die Küken untergebracht, 29. April 2011

Das Info-Zelt, dahinter sind die Küken untergebracht, 29. April 2011

Waldrapp-Küken in im Nest in der Aufzuchtstation, 29. April 2011

Waldrapp-Küken im Nest in der Aufzuchtstation, 29. April 2011

Elf Küken stammen aus dem Tierpark Rosegg in Kärnten, weitere fünf Küken von der Konrad Lorenz Forschungsstelle Grünau. Wiener Küken sind dieses Mal keine dabei, die Waldrappe waren hier etwas zu spät dran mit dem Brüten.

Waldrapp-Küken, 30. April 2011

Waldrapp-Küken, 30. April 2011

Die Zwergerl werden zwar auf „ihren“ Menschen, der sie aufzieht, geprägt, sie entwickeln aber im Gegensatz zu Graugänsen etc. keine intensive sexuelle Bindung zu Menschen. So ist es auch nicht erforderlich, dass bei der Aufzucht durch Menschen die Elterntiere mit Handschuh und Helm (verkleidete Betreuer) imitiert werden.

Waldrapp-Küken, 30. April 2011

Waldrapp-Küken, 30. April 2011

Nach rund drei Wochen (gegen Ende Mai 2011), sobald die Kleinen flügge werden, übersiedeln sie mit ihren Betreuerinnen nach Salzburg. Dort lernen sie fliegen und alles fürs Überleben in der freien Wildbahn. Danach sollen sie ihren Betreuerinnen, die in Ultraleichtfluggeräten unterwegs sind, nach Italien folgen.

Die Flugrute der Waldrappe, 29. April 2011

Die Flugroute der Waldrappe, 29. April 2011

Anmerkung: der Waldrapp gehört zu den bedrohtesten Tierarten. Es ist kaum vorstellbar, wie aufwendig die Handaufzucht dieser Tiere ist. Die Kleinen müssen ja nicht nur tagsüber alle 1-2 Stunden gefüttert werden. Auch in der Nacht ist die Anwesenheit der Betreuerinnen erforderlich, um den Tieren den nötigen sozialen Kontakt zu bieten.

Schmusestunde mit der Pflegemama, 1. Mai 2011

Schmusestunde mit der Pflegemama, 1. Mai 2011

Schmusen mit der Pflegemama, 1. Mai 2011

Schmusen mit der Pflegemama, 1. Mai 2011

Fütterung der Küken, aufgenommen am 29. April 2011:

Im Info-Zelt informieren Mitarbeiter des Waldrapp-Teams über das Projekt und diverse Spendenmöglichkeiten. Vielleicht findet sich ja für das (nächste) Projekt ein Sponsor für eine Webcam, damit möglichst viele Interessierte und Unterstützer an der Aufzucht und Entwicklung der Jungtiere teilhaben können …

(Fotos: C. Belik, J. Belik)

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