Wien: Baby Lunita & Familie Seriema

Posted by Jola
Seriemas

Mama, Papa und Seriema Junior, 4. November 2012

Dem kleinen Robben-Mädchen Lunita geht es sichtlich sehr gut. Seit dem Tod ihrer Mama wird sie mit der Hand aufgezogen, sie wächst und gedeiht prächtig und ist durch und durch verspielt. Auch das Seriema-Küken ist im Südamerika-Haus wieder zu sehen …

Robben-Baby Lunita

Die Kleine flitzt wie ein Blitz durchs Wasser, man kann ihr kaum folgen und muss schon genau schauen, um sie zu entdecken. Sie spielt derzeit am liebsten mit allem, was nicht niet- und nagelfest ist, mal mit einem Ball …

Lunita

Baby Lunita ist total verspielt …

… oder einer Boje …

Lunita

… mal flitzt sie mit einem Spielzeug durchs Wasser …

… oder mit ihrem Pfleger …

Lunita

… mal will sie die Schuhe von ihrem Pfleger haben …

Lunita

… oder jammert ihn so lange an, bis sie ihre Streicheleinheiten bekommt! Lunita, 4. November 2012

Seriemas

Mama, Papa und Junior Seriema sind nun wieder im Südamerika-Haus auch für Besucher zu sehen. Das Kleine ist schon fast so groß wie seine Eltern, man erkennt es lediglich am noch flaumigen Federkleid. Das Küken, Ende August 2012 geschlüpft, wird von beiden Elternteilen umhegt und umsorgt, es hat sich gut entwickelt. Leider hat das Geschwisterchen nicht überlebt.

Seriema Junior

Seriema Junior, 4. November 2012

Seriemas

Mama Seriema (li), daneben Junior, rechts oben auf der Mauer Papa Seriema, 1. November 2012

Manchmal traut sich Junior schon vor bis zur Glasscheibe bei der Besucherseite:

Seriema

Seriema-Küken, 4. November 2012

Und sonst …

Die Minis Max und Pia sind wieder zurück, ihr neuer Stall gegenüber vom Südamerika-Haus ist fertig. Hin und wieder sieht man die beiden auch beim Spaziergang durch den Zoo:

Pia und Max

Pia (li) und Max (re) beim Spaziergang durch den Tiergarten, 1. November 2012

Im Südamerika-Haus leben derzeit nur mehr vier Ameisenbären: Papa Silva, Mama Ilse und Töchterchen Mocoa sowie Mama Emilia. Emilias einjähriger Sohn Hombrecito ist Ende Oktober 2012 in den Loro Parque übersiedelt, wo schon ein Weibchen auf ihn gewartet hat. Dafür darf in Wien Silva wieder zu seine geliebten Mädls und muss nicht mehr getrennt von ihnen leben.

Im Aquarienhaus sind die beiden Batagur-Jungtiere übersiedelt, man findet sie nun nach dem Tunneldurchgang auf der linken Seite, dort wo früher der Zitteraal war. Das Beulenkrokodil-Jungtier, das gleich rechts nach dem Eingang des Krokopavillons wohnte, befindet sich derzeit Backstage und ist nicht zu sehen, es geht ihm aber gut! Das zweite Geschwisterchen ist leider über die Regenbogenbrücke gegangen. Auch die Seepferdchen sind nach wie vor Backstage, man findet sie leider nicht in ihrem wunderschönen Aquarium im Besucherbereich!

Dafür könnten diese beiden lustigen Gesellen sich zu neuen Besucherlieblingen entwickeln. Ich finde diese beiden Kalifornischen Rundstechrochen absolut faszinierend und entzückend, sie scheinen auch Spaß daran zu haben, wenn Besucher bei ihnen stehen bleiben und sie beobachten. Man findet die Süßen in einem flachen Becken gleich rechts nach dem Eingang ins Aquarienhaus.  Video aufgenommen am 1. November 2012:

Die Wolf-Kinder sind in den vergangen Wochen derart viel gewachsen, man kann sie kaum noch von ihren Eltern unterscheiden.

Wolf

Eine absolute Schönheit! Wolf, 4. November 2012

Und dieser neugierige Kerl kommt sogar zum Fenster vom Wolfsblick, wenn Besucher dort stehen:

Wolf

Neugieriger junger Wolf, 4. November 2012

Übrigens, während der kalten Jahreszeit hat der Bimmelzug Winterpause und der Tiergarten schließt um 16:30 Uhr! Und falls dieses seltsame Ding durch die Luft fliegt, nicht erschrecken, es ist keine fliegende Riesenspinne!

Kamera

Das ist keine fliegende Riesenspinne ….

Es handelt es sich um eine Drohnen-Kamera, die Aufnahmen für einen Universum Film über das Buch „Leben im Zoo“ macht. 🙂

Kamera

… sondern eine fliegende Kamera! 1. November 2012

(Video: Jola Belik; Fotos: Jola Belik; Anna H., mit freundlicher Genehmigung)

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3 Kommentare zu „Wien: Baby Lunita & Familie Seriema“

  1. Sonja, Wien sagt:

    Vielen Dank für die interessanten Informationen und schönen Bilder!
    Als ich am Sonntag nur mehr einen jungen Seriema gesehen habe, habe ich schon schlimmes geahnt. Traurig. Ich muss mal bei einem Pfleger nachfragen, warum eigentlich so viele Jungtiere sterben. In der Natur – schon klar, aber im geschützen Zoo?
    Das neue Aquarium von den Batagur Schildkröten gefällt mir nicht. Da fand ich das alte hübscher. Aber das ist mein menschliches Empfinden; für die Tiere wird dieser Lebensraum sicher passend sein.
    Die kleine Lunita ist wirklich stets auf den „Flossen“ und spielt munter mit Boje und Ball – einfach herzig 🙂
    Das gemeinschaftliche Wolfsgeheul kurz vor der Robbenfütterung ist eins meiner persönlichen Highlights – einfach genial wenn die Jungen in das Geheul der Alten einstimmen 🙂

  2. Kurt Haselbacher sagt:

    Hallo!
    Wie ich am Sonntag, in Miniversum gehört habe, lautet der Name des jüngsten Mitglied in der Familie der Vikunja *Shakira*

    mit freundlichen Grüßen,
    Kurt H.

  3. jola sagt:

    Danke für die Info 🙂

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